Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt: Tiefes Leid und größtes Glück liegen oft nah beieinander. Auch in der Musik geht die wilde Orgie, das Trinkgelage zu Ehren des Weingottes Bacchus, ein um’s andere Mal in einen Ausdruck finsterster Todesahnung über – die Gerippe versammeln sich zum Totentanz. Carpe Diem, Memento Mori – dieses Gedankenpaar wurde in der Kunst des Barock zusammengeführt und mahnte den Menschen, seine kurze Zeit auf der Erde zu nutzen und dabei stets die eigene Sterblichkeit zu bedenken.
Bis die heutige Zeit hinein haben Komponisten sich von beiden Extremen faszinieren lassen. Inspiriert von Euphorie auf der einen und Verzweiflung auf der anderen Seite, haben sie musikalische Werke geschaffen, von denen Chor und Orchester der Universität Dortmund einige in einem Konzert am 24. Juni schroff gegeneinander stellen werden.
Chor- und Sololieder von Schumann, Schubert, Brahms, Mozart, Haydn und vielen anderen huldigen Liebe, Trunk und Tanz. Doch die fröhlichen Trink- und Tanzlieder sind durchbrochen mit Werken der Zerknirschung und Depression, komponiert u.a. von Modest Mussorgsky, Hugo Wolf oder Carl Loewe.
Das Universitätsorchester begleitet den Chor im zweiten Teil des Konzertes. Als Gesangsolisten präsentieren sich zwei aktuell am Institut für Musik und Musikwissenschaft der Universität Dortmund Studierende: Andreas Stiel (Bariton) und Michael Dahmen (Bass). Eine Komposition von Chorleiter Reinhard Fehling wird an diesem Abend uraufgeführt, sie ist dem Leiter des Universitätsorchesters, Werner Seiss, gewidmet.
Karten zum Preise von 5,- bzw. 10,- € gibt es im Kultur-Info-Shop, die Internetseite des UniChores findet man hier.
Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt: Tiefes Leid und größtes Glück liegen oft nah beieinander. Auch in der Musik geht die wilde Orgie, das Trinkgelage zu Ehren des Weingottes Bacchus, ein um’s andere Mal in einen Ausdruck finsterster Todesahnung über – die Gerippe versammeln sich zum Totentanz. Carpe Diem, Memento Mori – dieses Gedankenpaar wurde in [...]